TSV Lichtenberg e.V. - Abteilung Fußball
Im Schatten der Hochhäuser

countdown

Normal ist anders… Nach dem „Corona-Kalender“ ist vor dem "Countdown"!

In den kommenden Wochen der (fast) fußballlosen Zeit werden wir immer Sonntags ein ausführliches "Special" rund um unseren TSV hier „reinhauen“. Dieses wird natürlich auch auf allen anderen öffentlichen „TSV-Kanälen“ zu sehen sein.

24.05.2020

"Re-Start" ohne Allem!

All das, was Fußball im Amateurbereich ausmacht, kann man momentan vergessen. Das Zusammensein in unseren Teams wird weiter auf eine harte Probe gestellt und doch versucht man, irgendetwas Positives da raus zu ziehen. Fangen wir also erstmal erstmal mit den nach oben gezogenen Mundwinkeln an: Der Ball rollt wieder in der "Harnackroad"!

Am vergangenen Dienstag absolvierte unsere 1.Herren, quasi als "Testlauf" für alle anderen "TSV-Teams" ihre erste Trainingseinheit nach gut zwei Monaten der (mehr oder weniger) Untätigkeit und genau dieser Fakt ist dann auch schon Alles, was man da positiv betrachten kann. Im Vorfeld dieser Trainingseinheit mussten erstmal ein paar "Klippen umschifft" werden, denn der Verhaltenskodex ist für die Spieler und Trainer zu umfangreich, dass man mit den Teilnehmern ganze Seminare hätte abhalten müssen, um auch der umliegenden Bevölkerung zu verdeutlichen, dass man artig sein will und verantwortungsvoll mit der Situation umgeht. Diese "Aufgabe" wurde gemeistert. Desinfektionsstation = Check, 8 Personen auf einem Halbfeld = Check (insgesamt also 24 inklusive 3 Trainern), Besucher unserer Sportanlage zum Trainingsstart entfernt = Check, Fuchs in seinem "Bau" = Check, Dokumentation der Teilnehmer = Check, Ball am Fuß der Spieler = Check, Feierabend = Check!

Dann gehen die Mundwinkel nach Vorbild von "Mama Merkel" aber auch schon wieder runter... Das hat mit Fußball natürlich nur im Entferntesten etwas zu tun. Nix Blutgrätsche, nix "tunneln", nix Anfassen, nix "Ball hoch werfen und päppeln", Kabinen und Duschen kann man sich auf Bildern anschauen, aber nicht benutzen... Die Professionalität hat im Zuge der kommenden Aufgaben Einzug gehalten und dem geneigten Liebhaber des Amateurfußballs blutet das Herz. Jeder ist bedacht, das Alles im Sinne der momentan gültigen Regeln durchzuziehen und die Trainer mutieren zu "Aufpassern" eben dieser "Regeln". Mehr ist da nicht! Wie gerne würde man jetzt berichten, dass da "Gruppendynamik" und herzhaftes Gelächter ausbrach. War halt nicht. Man hat sich gesehen und freute sich, dass es Allen gut geht. Es hilft auch nicht zu betonen, dass unserem TSV kein "Infektionsfall oder -verdacht" vorliegt. Das ist super und hilft uns auf weiteren Wegen aber trotzdem irgendwie nicht weiter. Man ist darauf angewiesen, was die "Menschen da oben" entscheiden. Von denen haben wahrscheinlich die wenigsten jemals eine Sporthose angehabt und kaufen sehr wahrscheinlich nur "veganes Bier". Bevor es also wieder wirklich anfängt zu "schäppern", müssen wir wohl noch reichlich Meter barfuß über Scherben laufen. Die "Hornhaut" unserer TSVer ist aber extrem dick und hart. Auch das wird an uns abprallen...

Ja auch wir lesen zwischen den Zeilen und werden deshalb keine Verschwörungstheoretiker. Fangen wir mal einfach an:

Was für einen Sinn macht die Zahl "sieben". Inklusive des "Leitenden" haben sich nur 8 Personen, die Kontaktsperre lassen wir mal außer acht, auf einem Kleinfeld zu befinden. Aha... Stellt sich uns natürlich sofort die Frage, warum "sieben"? Unsere "Erste" hat einige richtig schlaue Köpfe im Team, aber auch Die schauten mit ihren "Kulleraugen" vertreten in die Gegend und wussten keine schlüssige Antwort. Warum nicht "acht" oder "zehn"? Wahrscheinlich ausgedacht von einem "Klatschpappenfan", der nur alle zwei Jahre zum Brandenburger Tor fährt, um beim "Public Viewing" für die Seinen zu blöken, wenn die "Weißen" ein Tor schießen. Manchmal spiel Deutschland aber auch "TSV-Like" in grün. Hat Der sicherlich noch nicht verstanden... Hauptsache die "sieben" steht!

Weiter geht's.

Was der Berliner Fußball-Verband (BFV) im Bezug auf das Saisonende und mögliche Szenarien zum Abschluss fabriziert, ist aus unserer Sicht mehr als fragwürdig. Mag sein, dass das ein "Berliner Problem" ist, da man in der Hauptstadt ja auch nicht in der Lage ist, einen Flughafen zu bauen. "Weltstadt" halt! Unsere Kritik an den BFV ist so umfangreich, dass das hier gar nicht reinpassen würde. Während andere Bundesländer bzw. Landesverbände "kurzen Prozess" machen, wartet man hier in unserer "Multi-Kulti-Stadt" auf ein "Rechtsgutachten", was uns als Verein noch immer nicht vorliegt. Das soll der Entscheidungsfindung für das Saisonende dienen. Aha... Aber nur hier in Berlin. Klar doch! Der "Schwenk" einen Saisonabbruch anzustreben, kam dann doch noch. Sind sie wahrscheinlich doch noch in der Realität angekommen. Na super! Wie es in Zukunft weitergehen soll mit Amateurfußball und einem geregelten Vereinsleben, bleibt man uns trotz aller möglichen "Pandemie-Entwicklungen" allen schuldig. Kann ja bei allen Überlegungen nicht so schwer sein, dass mal transparent gegenüber der Berliner "Fußball-Familie" zu kommunizieren. Wir empfinden das "Krisen-Management" des BFV als wenig durchschaubar und die angebotenen "Video-Schalten" mit den Verbands-Bossen kann man sich sparen. Da kann man sich auch eine "Best of-DVD" der "Sesamstrasse" reinziehen.

Wie geht's nun weiter? Der TSV wird in der kommenden Woche mit der 1. und 2.Herren Training anbieten. Ohne Besucher, Ausschank und "Flavor". Alles ist anders und das kotzt uns an. Niemand kann etwas für diese Situation, aber man wird trotzdem sagen dürfen, dass das gewaltig nervt. Der "Fußball-Planet" wird sich weiter drehen, aber ohne Perspektive ist das nur ganz schwer zu ertragen.

Wir bleiben für euch am Ball! Es geht immer weiter, immer weiter...

Am nächsten Sonntag im interview: Meher Jaballah (Tunesischer „Schnickser“ unserer „Ersten“)

17.05.2020

Heute mit: Dennis Kiesel (Trainer 1.Herren)

Hallo Dennis! Erstmal herzlichen Dank für die Möglichkeit, dich hier zu einem Interview zu bewegen… Aus dem Corona-Kalender hast du dich ja gepflegt rausgehalten. Wir vergessen hier natürlich trotzdem Niemanden.

Wer schreibt letztlich dieses Interview?

Logischerweise ich selber, aber die Fragen sind mir mehr oder weniger durch unsere Partner vorgegeben worden. Somit bin ich auch in der „antwortenden Situation“. Muss das nur noch Alles abhören und abschreiben.

Nach fast 2 Monaten spielt heute wieder dein 1.FC Köln. Aufgeregt?

Klar! Wenn „Kölle“ spielt, geht’s um Alles. Egal ob Testspiel oder das finale „Spiel um die Krone“. In den letzten Jahren freute man sich auf das „Wagenrad“ der 2.Liga, aber momentan scheint die Sonne etwas heller. Das ist aber nur ein schwacher Trost.

Wir gehen mal aus, dass du damit die momentane Situation meinst?

Genau. Ich glaube, Jeder freut sich mittlerweile auf bewegte „Live-Bilder“ mit einem Fußball in der Mitte. Aber das hat mit Fußball natürlich nur im Ansatz etwas zu tun. Ich will mir gar nicht ausmalen, was am Dienstag beim Trainingsauftakt unserer „Ersten“ passiert. Alle freuen sich und ich auch, aber das wird halt irgendwie anders sein.

Mund- und Nasenschutz dann dabei?

Klar, obwohl ich es nicht brauchen werde. Ich komme jedoch nie unvorbereitet.

Wie gehst du mit der „Corona-Situation“ allgemein um?

Ich bin in der glücklichen Lage, dass es mir und meinen Mitmenschen gesundheitlich gut ging bzw. geht. Von Vorteil ist, dass Keiner aus meinem Umfeld und beim TSV bisher etwas mit Covid-19 zu tun hatte. Respekt ist sicher auch wegen meiner „Mama“ vorhanden, aber einschließen werde ich mich deswegen nicht. „Positives Denken“ ist angesagt und man bleibt halt überwiegend artig. Ich tue meinen Teil, so dass mir Niemand etwas vorwerfen kann. Habe gestern das erste Mal nach zwei Monaten meine Kids wieder gesehen. Mein Welt ist momentan erstmal in Ordnung!

Für „Hertha“ kann ich natürlich nichts…

Hertha BSC kannst du ja bekanntlich nicht leiden (um das mal vorsichtig auszudrücken). Warum?

Diese Antwort habe ich jetzt so oft überarbeitet, aber egal was ich hier schreibe… Das wird irgendwie nicht besser. Eher schlechter!

Glückwunsch zum verdienten gestrigen Sieg in Hoffenheim. Mehr kann ich nicht schreiben, weil der „Rechner“ hier sonst immer „Error“ schreit. Ansonsten schreibe ich mich hier in Rage. Ansonsten gilt:

Hertha = NUUUUUUL … Köln = FÜÜÜÜÜÜNF

Noch „sanfter“ kann ich mich nicht ausdrücken…

Es ist überliefert, dass Spieler der 1.Herren des TSV, die mit „Hertha-Trikot“ zum Training kommen grundsätzlich ein „Leibchen“ bekommen, nur dass du dass Emblem nicht sehen musst?

Stimmt. Das ist kein „Märchen“!

Was hatten wir Alles: Dauerhaft „47“, den „Wartenberger“, „Thor Steinar“ getragen von ganz dunklen Menschen, HSV, Union, Rumänien… Nur um mal ein paar „Klamotten“ zu nennen. So viele Leibchen haben wir nicht! Freue mich mittlerweile über Rostock-Trikots.

Was nicht stimmt: Wenn Spieler mit Köln-Trikot zum Training erscheinen, haben sie nicht automatisch einen Stammplatz. Wäre mal eine Idee, aber das würde (glaube ich) zu weit gehen, obwohl man da wenig verkehrt machen kann.

Werden wir wieder ernst. Wie wichtig ist dir der TSV?

Der TSV ist zu einem Teil meines Lebens geworden. Das habe ich mir vor 10 Jahren so auch nicht ausgemalt. Ohne geht nicht, aber das gilt prinzipiell für jeden Fußball in einem Verein. Bin ja mittlerweile auch schon ein paar „Monde“ dabei und da kann man schon sagen, dass das so etwas wie Heimat ist. Man muss dazu aber auch immer sagen, dass andere Vereine ein ähnlich guten „Job“ machen. Die Menschen beim TSV liegen einem halt am Herzen. Habe ich so auch noch nicht erlebt.

Der „Grat“ zwischen „Aufgabe“ (Trainer der „Ersten“) und „Kumpelei“ bzw. echten „Freundschaften“ ist extrem schmal. Das ist immer ein „Tanz auf der Rasierklinge“… Es gehört natürlich auch dazu, dass man in einer „Familie“ Einige nicht unbedingt als „Super-Bro“ bezeichnet. Das ist aber normal.

…und die Rolle der „TSV-Fans“?

Da müsste ich jetzt Einige verprellen, die ich jetzt in der Summe gar nicht nennen kann, da dass den Rahmen sprengen würde. Unsere „Supporter“ sind einmalig! Das wissen sie aber auch. 

Ich freue mich jetzt schon, wenn ich endlich mal beim Spiel der „Ersten“ am Container und nicht in der Pflicht stehen darf. Wahrscheinlich bin ich da aber zu hart und kriege Platzverbot. Naja, „Andi“ darf ja mittlerweile offiziell pöbeln… Auf die nächste Frage bin ich natürlich vorbereitet.

Zur Winterpause in dieser (jetzigen) nahezu beendeten Saison erfolgte der persönliche Rücktritt deines „Mit-Trainers“ Andreas Randig. Wie hart hat dich das getroffen?

Wie erwartet…

Erstmal muss man dazu sagen, dass sein Schritt verständlich, ernsthaft und logisch kommuniziert wurde. Das gab und gibt es für mich nichts zu kritisieren. Interne Dinge bleiben natürlich immer intern und ich war natürlich nicht mit Allem einverstanden. Aber das wissen wir Beide…

Ein paar Dinge muss man natürlich noch hinzufügen: Ich drehe mich jetzt noch beim Training manchmal um und warte das „Andi“ da ist. Ist er aber nicht. Man weiß erst, wie wichtig Menschen sind, wenn sie nicht mehr da sind… Und ja, das war und ist hart. Er ist natürlich nicht weit weg…

Das sich mit Beginn seiner „Mission“ als Trainer unserer „Ersten“ eine enge Verbindung zwischen uns entwickelte, war ja nicht geplant. Ich erinnere mich sehr gut an unser erstes Gespräch in Bezug auf sein mögliche Engagement als Trainer an meiner Seite. Es gab keine „1B-Wahl“. Er war für mich der einzige logische Kandidat. Seine Entscheidungsfindung dauerte zwei Tage. Hätte er damals nicht zugesagt (was er natürlich hat), wäre ich jetzt nicht Trainer unserer „Ersten“. Das Alles natürlich nur aus meiner Sicht. Wahrscheinlich hätte Frank (d.R. Frank Tänzler) nochmal den „Bockwurscht-Wärmer“ hochgedreht… Nur Spaß!

Natürlich liest „Andi“ hier mit und wird wieder so tun, als wenn ihn das Alles am Arsch vorbei geht, aber wir wissen es Beide besser. Nachträglich ein sehr wichtiges Kapitel meines Lebens! Danke.

…und was ist mit „Ralle“?

Ich bin dankbar und glücklich, dass er jetzt an meiner Seite ist. Ohne weiteren Trainer hätte ich auch nicht weitergemacht und wäre zurückgetreten. Damit hat „Ralle“ aber nichts zu tun. Vorbildlich, Akribisch, Erfahren und absolut zuverlässig. Das ist „Ralle“… Natürlich wird er „Andi“ nie „Eins zu Eins“ ersetzen können, aber darum geht uns Allen nicht. Natürlich ist die Zusammenarbeit zwischen „Ralle“ und mir anders als mit „Andi“. Wäre auch schlimm, wenn nicht!

Wir haben einen absoluten „Fachmann“ dazu gewonnen und das merkt man sofort, aber genau deswegen wurde er beim TSV und bei der „Ersten“ eingebaut.

„Ralle“ hat genau zwei Probleme:

Nach zweieinhalb Monaten kam „Corona“. Das war nicht geplant. Wir werden erst irgendwann entscheiden können, wie wichtig „Ralle“ für uns im Verein und für mich sein wird. Dafür kann er nichts. Ich bitte da einfach um Geduld. Die Jungs unserer Mannschaft haben ihn sehr zu schätzen gelernt und nur darum geht es erstmal, obwohl es ja erstmal um wichtigere Dinge geht…

Dass er (zweitens) lauter und sehr kommunikativer als „Andi“ ist, daran wird man sich erstmal gewöhnen müssen. „Ralle“ war und ist kein „Schnellschuss“ für mich und den TSV. Wir haben viel zusammen vor. Was ich sehr wichtig empfinde, dass er schnell gemerkt hat, dass beim TSV die Uhren anders und deutlich besser ticken als anderswo. Alleine schon deshalb hat er gewonnen…

Ändert sich mit dem Trainerwechsel die „Art und Weise“ des Fußballs bei der „Ersten“?

Dann müssten wir die Spieler wechseln! Also, nein…

Wir haben ja jetzt anscheinend ein paar Monate Zeit, um uns darum zu bemühen, den Ball „schöner“ von A nach B zu spielen. Weiß nicht, ob das dann mehr bringt.

Wir sind TSV… Vieles geht über „Spirit“ und „Teamwork“. Wer zu den ersten Spielen nach der „Virus-Pause“ kommt und „schöneren“ Fußball erwartet, ist kein TSVer. Erfolg ist das „Allheilmittel“ und das hat nichts mit den Trainern und der Trainingsarbeit zu tun!

Nach der (wahrscheinlich kommenden) Entscheidung des BFV, die Saison abzubrechen bleibt ihr mit der 1.Herren in der Bezirksliga! Zufrieden?

Da wir mit der „Ersten“ ja sowieso nicht abgestiegen wären, interessiert mich das erstmal ziemlich wenig. Dazu hat unsere „Erste“ einfach zu viel Qualität. Wir hätten auch zu Ende gespielt und hätten „einstellig“ geendet. Ist natürlich nur meine optimistische Meinung…

Viel wichtiger ist, dass ich als Spieler in dieser Saison (bis jetzt) nicht verloren habe. Müsste man im Verein mal nachfragen, wer das von sich behaupten kann. Natürlich nur die, die wenigstens auf einem Sportplatz standen. Hoffe, dass sich unser Verein was als Aufstiegsparty für die „40er“ und „TSV-Senioren“ einfallen lässt. Nach jetzigem Stand…

Bist du „zu dicht an der Mannschaft“?

Da muss ich echt lachen. Nein!

Die Leute sehen nur das, was sie sehen wollen. Habe ich jetzt 4 oder 28 Kümmerlinge getrunken und bin ich danach noch in der Lage „Fachgespräche“ zu führen. Ich halte gerne meine „schmalen Schultern“ hin, wenn meine „Jungs“ auf dem Platz verkackt haben. Bei Siegen dürfen sich unsere „Jungs“ gerne feiern lassen. Da wird man mich selten sehen. Das ist der „Job“! Für Ergebnisse gibt es im Fußball keine „B-Noten“ für technische Ausführung!

Ich werde meine Art der Teamführung nicht ändern. Haben bei mir schon Manche probiert, dass zu modifizieren. Entweder man nimmt mich so wie ich bin oder man lässt es halt.

Wie geht es für dich weiter auch in Bezug auf unsere „Erste“?

Mein Vertrag als Trainer der 1.Herren des TSV endet am 30.06.20, aber ich gehe davon aus, dass wir (der Verein und ich) uns über eine weitere Verlängerung als Trainer der „Ersten“ einig werden. Ich telefoniere aber auch Niemanden hinterher. Frank (d.R. Frank Tänzler) weiß, wie ich das meine. So wollte und will ich nicht abtreten, da die Pandemie mir nun auch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Der ursprüngliche Plan, mit dem „Klassenerhalt“ abzutreten, zumal ich 50 werde, wurde wieder in die Schublade gepackt. Ein Aufstieg wäre natürlich das absolute „Highlight“ und träumen ist gesetzlich nicht verboten.

Letzte Frage: Gibt es diesen einen Moment, den du als „Sternstunde“ für dich beim TSV bezeichnen würdest?

Meine eigenen fußballerischen „Sternstunden“ haben nur wenig mit dem TSV zu tun. Sorry…

Frank würde jetzt wieder in Erinnerungen schwelgen, als ich als Torwart bei BW Hohenschönhausen (d.R. AK 40) in einem Auswärtsspiel unter Flutlicht „ziemlich angeschossen“ den beleuchteten Platz von der Kabine aus nicht gefunden habe. Ich weiß davon wenig. Wird halt verdrängt…

Als Trainer sind „Sternstunden“ ganz simple Dinge! Ball angekommen oder gut an- und mitgenommen. Man bin ich leicht zu begeistern… Aufstiege und Siege sind nur Zwischenstopps im Leben. Natürlich nimmt man das gerne mit, aber Ziel ist der nächste Sieg und immer weiter… So lang man Träume noch leben kann geht’s immer weiter.

Zum Abschluss darfst du nicht noch bei bestimmten Personen bedanken!

Das ist unfair. Jeden, den ich jetzt und hier vergesse, wird sauer sein. Wüsste jetzt gar nicht, wo ich anfangen soll…

Ich bin dankbar, so tolle Kinder zu haben… Das steht an Nummer Eins!

Natürlich muss ich Frank erwähnen, der auch in schweren Zeiten immer an meiner Seite war. Kein Schmus! „Andi“ hatte ich bereits erwähnt. Ella „händchenhaltend“ natürlich…

Natürlich Mario und Morena, Jacqui und die helfenden Hände in der „3.Halbzeit“.

…das könnte man zum „Sonderheft machen“! „Waldorf & Statler“ (Buffy & Helmut)

Ronny natürlich, Antje, „Moni“ (Nique), Potti, Böhnisch, Lütti, Ete, „Schulle“, das „Biermännchen“, „Schtieven“, die Jungs unserer „40er“… und alle Anderen die ich jetzt vergessen habe oder hier zeitlich nicht erwähnen kann. Weiß gerade nicht, wo ich aufhören soll…

Ein Person muss ich allerdings extra erwähnen: Jeder hat seinen eigenen „Effenberg“. Gehasst oder geliebt, es gibt kein „Mittelweg“! Ich will nicht sagen „Hass-Liebe“, aber das trifft es wahrscheinlich am ehesten. Der „T-Rex“ hat zwar nie gegen „Godzilla“ gekämpft, aber ich mir sehr sicher, dass diese Duell eindeutig ausgefallen wäre. Rexe hätte gewonnen und bleib bitte so wie du bist. Ein ganz großer Mensch!

Herzlichen Dank!

Wir bedanken uns bei Dennis für die aufgebrachte Zeit. Wir sehen uns auf unserem Platz!

Am nächsten Sonntag im interview: Meher Jaballah (Tunesischer „Schnickser“ unserer „Ersten“)